1. erfolgreiche Rückkehr ins Schulsystem
  2. geordneter Abschluss der Volksschule
  3. solider Einstieg in die Berufswelt

Zielgruppen sind

  1. Lernmüde Jugendliche, die vom herkömmlichen Unterricht nicht mehr profitieren
  2. Sozialgestresste Jugendliche, die momentan nicht mehr in einer Regelklasse tragbar sind
  3. Jugendliche jeglicher Leistungsstufen, die sich in einer persönlichen Krise befinden und deshalb neue Perspektiven brauchen
  4. Jugendliche mit erschwertem Zugang zur Arbeitswelt
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Das Projekt steht grundsätzlich der Oberstufe Horgen zur Verfügung. Falls die Teilnehmerzahl es zulässt, werden auch Jugendliche aus den anderen Gemeinden des Bezirks Horgen aufgenommen.
Fragen zur Finanzierung und Kostengutsprachen für auswärtige Jugendliche können mit dem Schulsekretariat Horgen geklärt werden. Unter der Rubrik Kontakt sind die entsprechenden Adressen vermerkt.

Die Teilnahme ist freiwillig. Kein Jugendlicher kann auf Grund einer behördlichen Verfügung dem Projekt zugeteilt werden. step by step versteht sich als Angebot und nicht als Zwangsmassnahme.

Für die formale Anmeldung können Sie ein Anmeldeformular bestellen. Die Aufnahme erfolgt nach Gesprächen mit dem Jugendlichen, den Eltern und der Schule. Stimmen alle Beteiligten dem Eintritt zu, wird eine Vereinbarung unterzeichnet, welche die Leistungen des Projektes und des Teilnehmers regelt, sowie das Ziel und die Dauer der Teilnahme festlegt.

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Sie wird für jeden Teilnehmer individuell festgelegt. Kurzzeiteinsätze ab zwei Wochen sowie längere Aufenthalte von mehreren Monaten sind möglich.

In regelmässigen Abständen finden Standortbestimmungen statt. Dort werden die Fortschritte aufgezeigt, die Ziele überprüft und neu angepasst.

Erfolg ist die Folge dessen, was man zuvor getan hat. Deshalb ist das Durchdenken, welche Wege in der praktischen Arbeit zum Erfolg geführt haben, notwendig und hilft diese Strategien bewusst in das schulische oder berufliche Umfeld zu übertragen.

Für Jugendliche, welche die Schule verlassen und den Übergang zur Berufswelt zu bewältigen haben, steht step plus zur Verfügung.

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Das Tagebuch ist die zentrale schriftliche Arbeit. Jeder Tag wird regelmässig dokumentiert. Je nach Schwerpunkt werden persönliche Erlebnisse, Arbeitsabläufe, Werkzeug - und Materialkunde, Berechnungen wie Kostenvoranschläge oder Abrechnungen, Theorie und vor allem die praktische Ausführung in Bild und Text festgehalten. Die Digitalkamera liefert aktuelle Bilder.

Die Bereiche Atelier und Garten bilden zusammen ein Portfolio, welches Auskunft über die realisierten Projekte gibt.

Die Dokumentation des Aufenthaltes im Projekt step by step ist eine hilfreiche Ergänzung bei Bewerbungen und wertvolle Stütze. Sie hilft mit beim Transfer des erlebten Wissens bei der Rückkehr in das Schulsystem und dokumentiert zukünftigen Arbeitgebern die Arbeitsprozesse, analog zum Betriebsheft in der Ausbildung.

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Das Projekt ist prüfungs- und notenfrei. Zu den periodischen Standortgesprächen wird ein ausführlicher Bericht verfasst, der die Ausgangslage und Motivation, die Fortschritte im Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten, sowie die weiteren Perspektiven festhält. Diese Berichte werden dem Oberstufenzeugnis beigelegt mit dem Vermerk: "Besuch der Projektklasse step by step".

Diese Bewertungen dienen auch im Sinne eines Arbeitszeugnisses für die Berufswelt. Sie geben ebenfalls umfassend Auskunft über die geleisteten Arbeiten.

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Das Ziel von step plus ist die Unterstützung von Jugendlichen bei der Eingliederung ins Erwerbsleben. Das Projekt entstand auf Wunsch der ehemaligen Teilnehmer des Schulprojektes step by step , die sich ein Weiterführen der freiwilligen Betreuung auch im Berufsleben gewünscht haben. Es ist eine Dienstleistung, welche die heikle Phase vom Übertritt aus der Schule ins Berufsleben durch ein individuelles Begleiten unterstützt. Dieser zusätzliche Halt wird gegeben, bis der Jugendliche genug in seinem neuen Umfeld verankert ist.

Wir unterstützen Jugendliche, die einen erschwerten Zugang zur Arbeitswelt haben, durch folgende Angebote:

  • Enge Begleitung während der Volksschulzeit im Projekt step-perspektiven
  • Integration in einen klar strukturierten Arbeitsprozess in den Bereichen Garten und Atelier beim Ausführen von Aufträgen für Privatkunden
  • Einfügen in eine Betriebsstruktur, welche durch konsequente Führung Berufsreife entwickeln lässt
  • Beratung und Unterstützung in der Berufswahl (Bewerbungsschreiben, Praktika und Schnupperlehren)
  • Begleitung im ersten Ausbildungsjahr
  • Suchen von Anschlusslösungen, falls der Berufseinstieg noch nicht möglich ist
  • Aufarbeiteten von schulischen Lücken im Basiswissen Mathematik und Deutsch als Vorbereitung zur Berufsschule

Alle Mitarbeiter sind in den praktischen Berufen verankert und haben Berufsabschlüsse mit langjähriger Praxis. Der Kontakt mit Lehrlingen und deren Ausbildung war Bestandteil des Berufslebens. Somit ist die Sicht auf den Jugendlichen fundiert praxisorientiert und realistisch,

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Das Team step-perspektiven setzt sich aus drei Mitarbeitern zusammen. Urs Fischer leitet das Projekt und führt die Gartenabteilung. Er ist gelernter Landwirt und Sekundarlehrer mit vielseitiger handwerklicher Berufserfahrung. Tinu Ryter leitet die Abteilung stepAtelier und stepApero. Er ist selbständiger Produktedesigner, Lehrer, hat Kunst studiert und ist in der Gastronomie verwurzelt. Andi Käser ist ausgebildeter Arbeitsagoge und Heizungsmonteur mit einer breiten beruflichen Erfahrung. Sein Schwerpunkt ist die berufliche Orientierung der Jugendlichen.

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step-perspektiven

Eisenhofstrasse 16
8810 Horgen

info@step-perspektiven.ch